München – Es ist kurz nach 20 Uhr als Herr Peters, erfolgreicher Anwalt einer führenden Wirtschaftskanzlei, das Büro verlässt und sich in seinem Wagen auf den Weg zu seinem Lieblingsitaliener macht. Auf der Leopoldstraße, Münchens bekanntester Flaniermeile, zieht der Luxusliner aus Ingolstadt mit seiner nicht so konservativ gezeichneten Karosserie alle Blicke auf sich.
Richtig, die Rede ist vom neuen Audi A7 Sportback der seit Ende 2010 auf dem Markt ist. Der 245 PS starke Bolide ist mit seinem V6 Motor und einem Drehmoment von 500 Newtonmeter, die dank einer siebenstufigen Doppelkupplungsautomatik wohl proportioniert auf die Straße gebracht werden, genau das Richtige für alle, die keinen Avant wollen oder für die der große Bruder, in einer anderen Klasse fährt.
Mit diesem Wagen ist es Audi erneut gelungen, die sportliche Eleganz zu perfektionieren. Mit knapp 5 Metern Länge und einer Breite von fast zwei Metern beeindruckt die Fließheck-Flunder allein durch ihre Präsenz. Unter der Haube steckt der Motor des erst Anfang dieses Jahres erschienenen A6 und kommt spielend mit dem Gewicht von rund 1900 Kilo zurecht. Wie serienmäßig bei fast allen Audi Modellen muss man auch bei dem Dreiliter-TDI nicht auf Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung verzichten. Doch nicht nur der Anblick erzeugt Gänsehaut sondern auch der Klang der 1300 Watt starken Bang-&-Olufsen-Anlage, die im neuen A7 verbaut ist.
Besser geht’s nicht? Und ob! Die Kemptener Tuning Spezialisten haben sich den neuen A7 vorgenommen und bringen eine noch sportlichere Variante heraus, die erstmals auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde. Abt setzt hierbei allerdings mehr auf dezente Veränderungen und Motortuning anstatt auf einen aggressiven Look. Neue Seitenleisten, ein geänderter Frontspoiler und eine neue Heckschürze veredeln die Optik und die vier aussagekräftigen Endrohre lassen auch für Außenstehende keinen Zweifel an der Leistung des Abt A7 offen. Damit auch die, dank eines verbauten Turboladers, neue Leistung von 310 PS auf die Straße gebracht werden kann, sorgen die bis zu 21-Zoll großen Räder für ordentliche Bodenhaftung. Mit einem neuen Drehmoment von nun maximal 610 Newtonmeter findet die größte Veränderung wohl unter dem Blech statt.
Der Ingolstädter ist das richtige Auto für alle die, die es praktisch und elegant mögen aber eben keinen Kombi wollen.